Olympische Spiele
Olympische Spiele
Olympische Spiele (von altgriechisch τά Ὀλύμπια ta Olýmpia „die Olympischen Spiele“; neugriechisch olymbiakí agónes ολυμπιακοί αγώνες ‚olympische Wettkämpfe‘) ist die Sammelbezeichnung für regelmäßig ausgetragene Sportwettkampfveranstaltungen, die „Olympischen Sommer- “ und „Winterspiele“.
In der Antike
Olympia (altgriechisch Ὀλυμπία) war das Heiligtum des Zeus in Elis, im Nordwesten der Halbinsel Peloponnes.
Es war der Austragungsort der Olympischen Spiele der Antike.
Bereits im Mittelhelladikum befand sich im Bereich der Altis von Olympia eine Siedlung. Aus mykenischer Zeit stammen hingegen nur einzelne Funde, während auf einer Anhöhe westlich über Olympia in mykenischer Zeit eine kleine Siedlung existierte, welche möglicherweise eine Furt über den Alpheios kontrollierte. Die Kultstätte entstand etwa in der Mitte des 11. Jahrhunderts v. Chr., während der Nachweis für die Abhaltung von regelmäßigen Wettkämpfen nicht lange vor den Beginn des 7. Jahrhundert v. Chr. zu setzen ist.
Wiederentdeckung und Ausgrabungen
In der Neuzeit erwachte wieder das Interesse an der antiken Kultstätte. 1766 wurde Olympia wiederentdeckt, 1874 begannen schließlich systematische Ausgrabungen unter deutscher Leitung. Jahrzehnte nach der Freilegung zahlreicher Kultbauten auf dem Gelände wurde Olympia schließlich in die UNESCO-Liste der Weltkulturerbestätten aufgenommen.







