Deutschland ist ein sportbegeistertes Land: Jeder Dritte ist Mitglied in einem Sportverein. Fußball ist dabei die Nummer eins – und das nicht nur bei den Männern: Mehr als eine Million Mädchen und Frauen kicken im Verein. Die beliebtesten Freizeitsportarten neben Fußball sind Turnen, Tennis, Sportschießen, Leichtathletik und Handball. Diese Sportbegeisterung bringt immer wieder Spitzensportler hervor. Im ewigen Medaillenspiegel der Olympischen Spiele gehört Deutschland zu den besten Nationen.
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Olympische Spiele
Die Einführung der Olympischen Spiele der Neuzeit wurde 1894 als Wiederbegründung der antiken Festspiele in Olympia auf Anregung von Pierre de Coubertin beschlossen. Als „Treffen der Jugend der Welt“ sollten sie dem sportlichen Vergleich und der Völkerverständigung dienen. Seit 1896 finden alle vier Jahre Sommerspiele und seit 1924 Winterspiele statt. Seit 1994 alternieren Winter- und Sommerspiele im zweijährigen Rhythmus. Das IOC übernimmt die Schirmherrschaft für weitere Veranstaltungen: Seit 1960 folgen den Olympischen Sommerspielen und seit 1976 den Winterspielen die Paralympics als Wettkämpfe behinderter Sportler. -
Fußball
Fußball ist eine Ballsportart, bei der zwei Mannschaften mit dem Ziel gegeneinander antreten, mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen. Die Spielzeit ist üblicherweise 2 × 45 Minuten, jedoch gibt es auch Variationen, bei der die Spielzeit kürzer oder länger ist. Eine Mannschaft besteht in der Regel aus elf Spielern, wovon ein Spieler der Torwart ist. Der Ball darf mit dem Fuß und anderen Körperteilen gespielt werden, mit Ausnahme der Hände und Arme. Nur der Torwart darf den Ball innerhalb des eigenen Strafraums auch mit diesen Körperteilen spielen.Fußball entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Großbritannien und breitete sich ab den 1880er und 1890er Jahren in Kontinentaleuropa und anderen Kontinenten aus und gilt mittlerweile als weltweit beliebteste Mannschaftssportart.
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Motorsport
Der Motorsport entwickelte sich im ausgehenden 19. Jahrhundert aus Wettfahrten der ersten Besitzer von Kraftfahrzeugen. Aufgrund der schlechten Straßenverhältnisse sowie der noch nicht ausreichend entwickelten Fahrzeugtechnik waren insbesondere die Zuverlässigkeit und Widerstandskraft der Kraftfahrzeuge zu bestätigen. Bei Wettfahrten gegen Reiter, Fahrradfahrer und Eisenbahnen konnten zwar höhere Spitzengeschwindigkeiten erzielt werden, die Ausdauergeschwindigkeiten jedoch waren angesichts häufiger Probleme noch nicht zufriedenstellend. Mangels Tankstellennetz wurde der Kraftstoff in kleinen Mengen aus Apotheken bezogen.

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