Kölsches Liedgut
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Mit dem Karneval unzertrennlich verbunden ist das kölsche Liedgut.
Samuel Schier schrieb 1823 zur Inthronisierung des Helden Karneval ein Lied, das den Beginn einer neuen kölschen Liedkultur markiert.
Seinen wirklichen Frühling aber erlebte das kölsche Liedgut mit Willi Ostermann ab 1907.
In diesem Jahr wurde er mit dem Lied „Däm Schmitz sing Frau es durchjebrannt“ über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt.
Von jetzt an veröffentlichte er jedes Jahr neue Werke.
Mit seinen Liedern, die von einer intensiven Kenntnis der kölschen Seele künden, brachte er kölsches Brauchtum zurück in das Liedgut der Stadt. Vorher drohte dieses durch negative Einflüsse von außen zunehmend zu verflachen.
Heute zählen die Bläck Föss, die Höhner oder die Räuber zu den populärsten Karnevalsbands. Wie damals Willi Ostermann, animieren sie heute fast jeden Jecken zum mitsingen.
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Bläck Fööss |
Höhner Hey Kölle |
Die Räuber Denn wenn et Trömmelche ruft |









