Karneval
Als Karneval, Fastnacht, Fasnacht oder Fasching (auch: Fünfte Jahreszeit) bezeichnet man verschiedene Bräuche, mit denen die Zeit vor dem Aschermittwoch in Ausgelassenheit, Fröhlichkeit und überschäumender Lebensfreude gefeiert wird.Diese Bräuche haben sich in den zahlreichen Karnevals-, Fastnachts- und Faschingshochburgen mit spezifischen Eigenarten entwickelt. Weitere wichtige Einflüsse sind die Narretei, Lokalpatriotismus und die Verhöhnung der jeweiligen Machthaber zu Beginn des 19. Jahrhunderts: Verspottete man in Mainz die Franzosen, so konnten in Köln die Preußen straffrei verballhornt werden, die nach dem Wiener Kongress das Rheinland und Westfalen annektiert hatten.
Fastnacht
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Am 11.11. um 11:11 Uhr beginnt heutzutage die Fastnachtszeit oder die Karnevals-Saison.
Interpretationen der Zahl gibt es viele. Zum einen gilt die Zahl als Symbol der Sünde und mahnt zur Umkehr. Sie ist die erste Zahl, die die zehn Gebote überschreitet.
Zum anderen bedeutet die 1 plus 1 die Einheit und Gleichberechtigung aller Jecken im Karneval.
Vorläufer
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Vorläufer des Karnevals wurden bereits vor 5000 Jahren im Zweistromland gefeiert, im Land mit den ersten urbanen Kulturen.
Eine altbabylonische Inschrift aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. gibt Kunde davon, dass unter dem Priesterkönig Gudea ein siebentägiges Fest gefeiert wurde und zwar nach Neujahr als symbolische Hochzeit eines Gottes.
Die Saturnalien
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Die römische Kolonie Colonia Claudia Ara Agripinensium (heutiges Köln) , Hauptstadt der Provinz Niedergermanien, war das Zentrum für alle römischen Feierlichkeiten im Rheinland. Als eines der bedeutensten Feste dieser Zeit galten die sogenannten Saturnalien.
Im Mittelalter
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Als unter Kaiser Konstantin im Jahr 343 das Christentum zur Staatsreligion erklärt wurde, standen die Römer vor einer ganz neuen Herausforderung. Die alten Bräuche und Sitten, die mit der Anbetung heidnischer Götter zusammenhingen, ließen sich nicht einfach beseitigen. Vieles wurde deshalb in den christlichen Kontext übernommen und integriert.
Köln - 1823
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Das Festordnende Komitee
Anfang des 18. Jhr. gab es in Köln die 'Olympische Gesellschaft'. Bestehend aus vornehmlich akademisch Gebildeten, war sie ein elitärer Herrenclub, dem wichtige Persönlichkeiten der Stadt angehörten, u.a. Franz Ferdinand Wallraff, J.M. Dumont und Mathias Joseph de Noel.
Kölsches Liedgut
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Mit dem Karneval unzertrennlich verbunden ist das kölsche Liedgut.
Samuel Schier schrieb 1823 zur Inthronisierung des Helden Karneval ein Lied, das den Beginn einer neuen kölschen Liedkultur markiert.
Seinen wirklichen Frühling aber erlebte das kölsche Liedgut mit Willi Ostermann ab 1907.





